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Stories

Unsere Stories!

In unserem Story-Bereich findest du Erfahrungsberichte, Interviews und Erzählungen zu unseren zahlreichen Seminaren. Lies dich durch die Erlebnisse unserer Teilnehmer und Teamer und komm so uns, unseren Seminaren und der Arbeit der NFJ ein Stück näher. Vielleich willst du ja den nächsten Bericht verfassen?

Fotoeindrücke vom Fotoworkshop

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Nachlese Improworkshop

mit Kindern aus dem Übergangswohnheim Teltow

 

„Nochmal!“ - das war wohl das Wort, dass die Kinder auf dem Improtheaterworkshop am meisten riefen, egal ob Schwänzchen-Hasche, Ninja-Destruction oder Steh-Geh.
Und wenn einige das Spiel am Anfang nicht mitspielen wollten, dann genügte eine neue deutliche Erklärung und schon waren sie voller Eifer dabei: Sie hatten also die Anleitung einfach nicht verstanden.
Die eigendlichen Improtheaterübungen gestalteten sich da schon schwieriger.
Es ist ja auch gar nicht so einfach, spontan in einem vorgegebenen Kontext Deutsch zu sprechen, gleichzeitig an die Pantomine zu denken und dann noch beim Klatschen still zu halten. Vor allem, wenn man nicht weiß, was z.B. ein Klempner ist. Zum Glück wissen die Kinder: fragen ist erlaubt. Und notfalls wird die Spielsituation eben geändert. Schule, zum Arzt gehen, einkaufen – dies alles sind bekannte Situationen, die sich spontan schauspielern lassen. Und wenn ein Teamer mitspielte und Impulse gab, funktionierte das Schauspielern auch sehr gut.
Eine Übung machte allen Kindern besonders viel Freude: der Gefühlsspiegel. Hierbei steht eine Person allen anderen gegenüber und sagt einfach nur „Ja“ und „Nein“ und die anderen ahmen Gestik, Mimik und Tonfall nach. Es ist schon erstaunlich auf wie viele Arten und Weisen man diese beiden Worte sagen kann.
Nach eineinhalb Tagen Action konnten dann die quirligen Kinder tatsächlich ein fast einstündiges Programm zeigen.
Insgesamt war es ein gelungenes Wochenende, dass auch den Teamern und den Theaterpädagogen der Bühne 8 aus Cottbus viel Spaß bereitete.

 

#WirsindBrandenburg unterstützte dieses Projekt. Vielen Dank an den Sponsor.

 

Eine kleine Fotoauswahl findet ihr unter diesem Abschnitt. Wenn ihr noch mehr sehen wollt, dann empfehlen wir euch unseren Flickr-Account .

 

 

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wunderbares WWW.WeihnachtsWohlfühlWochen.ende

Bilder des WWW
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Erfahrungsbericht:

 

Am Freitag, dem 09.12. startete unser WeihnachtsWohlfühlWochenende am Übergangswohnheim in Teltow. Wir trafen uns hier mit 4 Autos + ihren freiwilligen Fahrern der Teltower LINKEN, die unsere Kinder, Gepäck und uns Teamer*innen nach Storkow fuhren.

Dort angekommen, teilten wir erstmal die Zimmer untereinander auf und dann verging der erste Abend mit der Ankunft weiterer Teilnehmer*innen, mit gemeinsamen Abendbrot bereiten, essen und wieder aufräumen wie im Fluge.
Viel Spaß und Zeit nahmen dann noch die Kennenlernspiele, die Einteilung der Essensdienste und Vorstellung des Wochenendes ein.

Am nächsten Morgen schien die Sonne und daher verbrachten wir den Vormittag auf dem schönen großen Gelände der Unterkunft mit Toben und Teamspielen im Freien.

Nach dem Mittagessen starteten wir dann mit unseren weihnachtlichen Bastel-, und Backstationen. Bis weit in den Abend wurden Kerzen gegossen, Weihnachtssterne und -karten gefaltet und gestaltet und jede Menge Kekse und andere Leckereien gebacken und auch gleich wieder vernascht.
Der Abend endete mit zwei Runden des so beliebten Wehrwolfspieles und bis weit nach Mitternacht saßen danach noch die Teamer*innen zusammen, holten erstmal tief Luft und ließen die vergangenen zwei Tage  Revue passieren... und planten das gemeinsame große Aufräumen für den nächsten Tag...

Mit dabei an diesem Wochenende waren 9 junge Geflüchtete aus  Teltow, insgesamt waren wir 24 Teilnehmer- und Teamer*innen.

Vielen Dank an die Fahrer der Teltower LINKEN, an Uwe, der den Überblick in der Küche keinen Moment verlor und an Frauke, Micha, Tommy, Mathis, Mohammed, Paula und Philipp für euer Engagement eure Freizeit mit (nicht immer einfachen) Kindern und Jugendlichen zu verbringen.


Grit Gehrau
16.12.2016

Perfekter Papierworkshop

Letztes Wochenende fand zusammen mit der BUNDjugend unser Papierworkshop im Projekthaus Potsdam statt. Neben Papier schnipseln und neuem Papier schöpfen, haben wir auch das schöne herbstliche Wetter genießen können. Des Weiteren haben wir gemeinsam gekocht, andere Sachen gebastelt und mit Unterstützung von Robin Wood unseren Papierverbrauch hinterfragt.
Aber vorallem hatten wir auch viel Spaß miteinander :-)

Dankeschön an Luise, Lara und Jule, ihr als Freiwillige habt das super gemanagt.

 

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Nachtrag Nachtreffen

Der Himmel hing voller dunkler Regenwolken, doch er war uns gnädig. Solange wir durch die Glindower Alpen hoch und runter liefen, hielt er alles Wasser oben. Zum Schluss hatten wir 11.000 Schritte getan, bzw fast 9 km überwunden. Das war der "Spaziergang" auf unserem Spiele-WE und gleichzeitigem Nachtreffen unserer Ferienlager. Es kamen nochmal 21 Kinder, Jugendliche und Teamer*innen zusammen, um uns an die schöne Ferienlagerzeit zu erinnern. Finanziell unterstützt wurden wir wieder u.a. von #WirsindBrandenburg.

ein Bild vom Nachtreffen
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Vegan Kochen

"Veganer essen doch eh nur Gras..." - So ein Quatsch!

 

Es wurde gesammelt, gewaschen, geschält, gekocht und probiert.
Man war das alles lecker. Die vielen Gerichte zum Entdecken der veganen Küche waren vielfältig und schnell in den Bäuchen der Teilnehmer*innen verschwunden. Und erinnert euch doch noch, wie wir bei sonnigem Wetter über die Nachteile des Fleischkonsumes informiert wurden.

 

Alles in allem haben wir somit hoffentlich eine Alternative zu unserer konventionellen Ernährung aufgezeigt. Aber das Wichtigste ist ja immer noch: Hauptsache es schmeckt!

 

 

Bilder über das Kochseminar
© Naturfreundejugend Brandenburg
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Alles über das Ferienlager 2016 aus dem Spreewald

Fotoeindrücke vom Junior Camp

Bild vom Juniorcamp 2016
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Bild vom Juniorcamp 2016
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Bild vom Juniorcamp 2016
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Dieses Projekt wurde unterstützt durch:

Förderbild vom LJR-BRB
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Erfahrungsbericht: Junior - Feriencamp mit Geflüchteten

 

25.08. bis 01.09. 2016

 

Bei unserem Juniorcamp, auf einem Campingplatz im Spreewald, waren insgesamt 22 Mädchen und Jungen angemeldet - unter ihnen 8 junge Geflüchtete. Sie stammten aus den Übergangswohnheimen in Teltow oder Berlin.

Da wir mit Fahrrad und Zug anreisen wollten, war es auch wichtig für alle Kinder Fahrräder zu organisieren. Die Geflüchteten haben sich Fahrräder selber organisiert. Bei manchen haben wir aber auch Fahrräder vor Ort geliehen.

Einige Kinder von den Geflüchteten waren schon das 3. Mal bei unseren Ferienlagern dabei und lebten sich deshalb schnell ein. Während des Zeltaufbaus gab es die erste positive Überraschung. Die Geflüchteten wurden anstandslos von den anderen Kindern integriert und schlossen schnell Freundschaften.

Beim Baden mussten wir als Teamer besonders auf die geflüchteten Kinder achten, da sie zum Teil nicht schwimmen konnten, aber trotzdem sich immer wieder mutig ins Wasser wagten. Auch in freien Minuten versuchten wir ihnen das Schwimmen beizubringen. Dies war von Erfolg gekrönt, da sich ein Mädchen am Ende für ein paar Schwimmzüge über Wasser halten konnte.

Insgesamt waren die Sprechbarrieren gering, nur bei einem Jungen waren die Deutschkenntnisse noch nicht ausreichend, um die Spiele, Ansagen etc. ausreichend zu verstehen. Hier entwickelte sich zum Schluss auch eine schöne Freundschaft mit einem der ältesten Teilnehmer. Dieser erklärte ihm in aller Ruhe die Spielregeln beim beliebten Werwolfspiel.

Es war eine tolle Woche für alle Kinder und wir freuen uns schon auf das Nachtreffen im Oktober.

Nachlese Fotoworkshop

© Naturfreundejugend Brandenburg
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... und mehr gibt es auf unserem Facebook-Account

Mädchen aktiv für die Umwelt auf der Insel Buhnenwerder

© Naturfreundejugend Brandenburg

Auch dieses Jahr waren wir wieder mit einer Mädchengruppe auf der Insel Buhnenwerder bei der Stadt Brandenburg. Wieder haben wir uns einen Tag lang mächtig ins Zeug gelegt, die spätblühende Traubenkirsche (ein Neophyt, der viele andere Pflanzen verdrängt) mit viel Frauenpower, Spaten und Seilwinde auszugraben. Das Ergebnis vieler Jahre Arbeit lohnt sich inzwischen zu bewundern, es wächst eine viel vielfältigere Pflanzengesellschaft nach!
Danke an Janke von der Mädchenzukunftswerkstatt Teltow für diese tolle Zusammenarbeit! :-)

Insel für ALLE! - Ein voller Erfolg

Letztes Wochenende haben wir all unsere Kraft zusammen geworfen und uns unserem Feind, der spätblühenden Traubenkirsche, gestellt. Gemeinsam haben wir ein großes Stück Landschaft befreit und anschließend die einzigartige Vielfalt der Insel Buhnenwerder bei einem Rundgang betrachtet. Ein Besuch lohnt sich jederzeit, nächstes Jahr wollen wir wieder gemeinsam einen Arbeitseinsatz planen, bei dem wieder ALLE eingeladen sind!

 

Arbeit bei
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Arbeit bei "Insel für ALLE!"
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Das war unsere Juleica-Schulung

Bilder von unserer Juleica-Schulung
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 Am ersten und dritten Aprilwochende fand im Schlaubetal und im Spreewald erneut die Fortbildung zum Erwerb der Jugendleitercard (JuLeiCa) statt. Die Veranstaltung wurde als gemeinschaftliche Aktion der Jugendverbände NaturfreundeJugend, Naturschutzjugend und BUNDjugend ausgerichtet. Dabei kamen ca. 30 TeilnehmerInnen zwischen 16 und 61 Jahren aus ganz Deutschland zusammen. Mit Theorie und praktischen Übungen sowie jeder Menge Spaß wurden verschiedene Themenkomplexe wie z.B. Recht, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und gruppendynamische Prozesse erarbeitet, zudem wurden Kompetenzen im Bereich der Naturpädagogik und der Leitung von Kinder- und Jugendgruppen erworben. „Ich nehme viele Anregungen mit nach Hause, weil neben theoretischen Einheiten vor allem praktische Anwendungen im Mittelpunkt standen“, sagte die Teilnehmerin Gabriele Kühnel. Die Jugendleitercard ist eine bundesweit anerkannte Legitimation für ehrenamtlich Engagierte Leute in der Jugendarbeit und ermöglicht es den TeilnehmerInnen dieser Fortbildung später Kinder- und Jugendfreizeiten selbstständig zu gestalten.

Auch im nächsten Jahr wollen die drei Jugendumweltverbände wieder eine JuLeiCa-Fortbildung anbieten. Anmeldungen dazu werden per E-Mail oder telefonisch angenommen.

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Das war unser Theaterworkshop

Theaterworkshop

Letztes Wochenende haben wir auf Knopfdruck großes Theater gemacht. Auf unsere Mitmenschen reagieren, eingehen und gemeinsam etwas spielen, darum ging es beim Improvisationstheater. Wir haben auf eine kleine Show am Sonntag Mittag hin gearbeitet, bei der Eltern zuschauen durften, was wir gelernt hatten. Die 3 Spiele, die wir vorgeführt haben, waren „Jump in“, „Tod in einer Minute“ und „Urlaubs-Diashow“. Wir hatten viel Spaß dabei, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, uns auszuprobieren und kreativ zu werden.

Stell dir vor, du selber bist auf der Flucht

Gesang mit Rahime Diallo

Bilder von überfüllten Rettungsbooten, Leichensäcke, überfüllte Sammelunterkünfte, besorgte und verängstigte Bürger - mit diesen Bildern startet unser Workshop auf der Landesjugendkonferenz im FreiLand Potsdam. Dann erzählt uns Patrick aus Kamerun seine Geschichte. Kein Kriegsgeflüchteter – trotzdem ist seine Geschichte nicht weniger dramatisch: Mit 15 Schule abbrechen, Alleinernährer der Familie – mit 18 durch die Sahara, in Libyen endlich Ausbildung und Arbeit – arabischer Frühling: Rassismus, Misshandlungen, erneut flüchten – 6m hoher Zaun – Ceuta – Spanien – Deutschland – hier droht ihm zunächst die Abschiebung.

Zusammen mit Rahime Diallo* singen wir ein Lied über Freiheit.
Dann ein Rollenspiel: Wir sind Politiker*innen, Geflüchtete, Asylbefürworter*innen und Gegner*innen der jetzigen Asylpolitik. Die Bürgermeisterin muss das „Wir schaffen das“ ausführen - ohne mehr Geld, ohne konkrete Lösungen. Die Gegner*innen fühlen sich und ihre Ängste jahrelang von der Politik ignoriert. Die Diskussion wird fast ausschließlich an den Geflüchteten vorbei geführt. Keiner fragt die Betroffenen.
Jetzt mal real: Was können wir im kleinen tun, damit sich die Bilder vom Anfang in Potsdam nicht wiederholen? Im persönlichen Umfeld bei politischen Diskussionen dagegen halten, Rassismus klar benennen.

Zum Schluss ein Gummihuhn: Aus Europa werden viele subventionierte Lebensmittel in afrikanische Länder exportiert, sind dort viel billiger als regionale Produkte - bekannteste Beispiele: Hühnchen und Tomaten. Forciert wird dies durch Zollfreiheit verlangende Freihandelsabkommen (EPAs). Fakt ist: Wir in Europa tragen die Verantwortung dafür, das Menschen aus wirtschaftlichen Gründen ihre Heimat verlassen.

Zuletzt singen wir ein Lied aus Guinea, ein sechsstimmiger Chor aus der Heimat unseres Referenten, der vom Heimkommen nach der Arbeit auf dem Feld erzählt.


*Rahime: Referent von VENROB und Promoter für Entwicklungspolitik und Empowerment Migrantischer Diaspora Organisationen.

Unser Weihnachtswohlfühlwochenende

Zwei eifriger Bastler präsentieren ihr Werk!

Bei unserem WeihnachtsWohlfühlWochenende im CVJM Storkow am letzten Adventswochenende war der Name Programm. Gemeinsam wurde viel gespielt, gebacken, gebastelt, gesungen und gekocht. Bei schönstem Wetter konnten wir draußen toben und herrlich schaukeln.
Aus gesammelten Naturschätzen haben wir Weihnachtskarten und –deko gebastelt. Alte Kerzenreste haben wir in bunte neue Kerzen verwandelt. Aus einem bunten Blatt Papier sind viele Tiere, Blumen und Weihnachtssterne entstanden. 
Besonderen Dank an Friedhelm von den Teltower LINKEN, der uns half, 8 Kinder aus Tschetschenien und dem Tschad aus dem Übergangswohnheim Teltow hin- und zurück zu fahren, Danke an Uwe der wieder tatkräftig das Küchenzepter schwang und an die Teamer*innen Frauke, Valeria, Michael und William, die das Wochenende mit den Kindern mit viel Gelassenheit und Spaß managten.

Grit & Valeria, Dezember 2015

Noch nicht gebackende Plätzchen

Der Kleidung auf der Spur

Wir,die Naturfreundejugend und die BUND Jugend sowie 10 Mädchen, Jungen und junge Erwachsene, haben die ökologischen Fußabdrücke unserer Kleidung verfolgt und sind dabei zu erschreckenden Ergebnissen gekommen. Um dem entgegenzuwirken, haben wir bei unserem Nähworkshop vom 13.-15.11. eine neue, ganz individuelle Kollektion unter dem Motto „ Selber machen, statt Markenklamotten“ erstellt. Nach einer kurzen Einführung in die Nähmaschinen, sind aus alten Kleidern mit ein paar Profi-Tipps und Nadelstichen passende, hippe Einzelstücke geworden. Unserer Kreativität war keine Grenzen gesetzt. So haben wir auch hübsche Accessoires, wie zum Beispiel Rücksäcke, Taschen, Federtaschen und Kuscheltiere aus alten Stoffen genäht.

Da wir nicht alles um nähen konnten, haben wir eine lustige Kleidertauschparty veranstaltet. Wir hatten viel Spaß beim Verkleiden und waren froh über das ein oder andere neue Teil, das wir mitnehmen konnten.

Valeria Pfeifer, November 2015

Pferdewochenende auf dem schönem Gut Quovadis bei Lehnin

Wir haben viel erlebt bei unserem Pferdewochenende auf dem schönem Gut Quovadis bei Lehnin. Wir haben die Ponys gestriegelt, bis sie glänzten, haben sie am Strick geführt und sind selbst aufgesessen. Im Naturschutzgebiet konnten wir viele Zugvögel beobachten und zum Mittagessen gab es selbst gemachten Apfelmus aus selbst gepflückten Äpfeln.

Valeria Pfeifer, Oktober 2015

Auf die Ferien – Fertig – Los!

Dieses Jahr ging es für die Teilnehmer des Camps nach Wesenberg, wo wir auf einem kleinen Campingplatz unser Lager aufschlugen.
Nach der Anreise, die per Zug oder Auto erfolgte, hatten die Kinder Zeit sich zu beschnuppern indem wir bei super Wetter Spiele spielten. Nach und nach wurden wir dann immer mehr eine Gruppe und fanden immer mehr neue Freunde. Ein Highlight des Camps war es, in das Slawendorf bei Neustrelitz zu fahren. Hier konnten wir mit echten Slawentalern viele tolle Sachen ausprobieren, z.B. töpfern, Körbe flechten oder Schwerter aus Holz bauen. Alles erreichten wir gany eifach und umweltschonend mit dem Fahrrad. Trotz des Regens, der uns zwei Tage verfolgte, blieben wir guter Laune und badeten fast jeden Tag ausgiebig im Weißen See, dieser war direkt bei uns am Campingplatz. Für unser Wohl sorgten wir uns selbst unter der Anleitung unseres Superkochs Uwe. Zusammen kochten wir vegetarische Gerichte wie Chili sin Carne oder Grünkernburger. Man war das ein Gaumenschmaus!
Super spannend waren natürlich auch die Werwolfspielrunden am Abend, wo wir noch mal richtig viel lachten uns Spaß hatten. Gruselig wurde es dann bei der Nachtwanderung, als wir einen Fühlpfad entlang mussten. Doch die vielen Glühwürmchen, die wir fanden, schenkten uns zum Glück ihr Licht.
Nach einer Woche hieß es dann leider Abschied nehmen voneinander. Die Zeit war wirklich schön und wir freuen uns schon ein paar Gesichter wieder beim Nachtreffen im September in Petzow wieder zu sehen.

Laura Lamprecht, Oktober 2015

Zukunftsdialog im Sauloch

Sechs junge Leute reisten zum Bundestreffen der Naturfreundejugend nach Oberbayern, wo sie sich mit viel Spaß und Enthusiasmus an Workshops, Spielen und Diskussionen beteiligten.

Sie waren die Ersten: Mathis, Kassandra, Frauke, Marcel, Janine und Jannis aus der NFJ Brb und der neuen OG Eberswalde kamen auf dem Jugendcampingplatz Sauloch in Oberbayern bei strahlendem Sonnenschein an.

In den nächsten Stunden sollten noch 100 weitere junge Naturfreunde vor allem im Alter zwischen 14 und 27 Jahren folgen.

Sie alle waren gekommen, um sich vom 3. bis zum 6. Oktober zu einem Bundestreffen der Naturfreundejugend Deutschlands zusammenzufinden – zum ersten seit 2005.

Dabei bestand das Programm bis zum Sonntag aus einer bunten Mischung aus politischen Diskussionen, Workshops zur Zukunft der NFJ und Spiel. Spaß war sowieso immer und überall dabei.
Heiße Diskussionen entstanden um das Entstehen eines neuen Logos der NFJD, Zustimmung herrschte bei der Vorstellung der Antimilitarismuskampagne der NFJ NRW. Interessant waren auch die Workshops zur Europapolitik und internationalem Austausch, sehr anregend auch das Planspiel zur Windenergie; Abwechslung boten die zahlreichen sportlichen Aktivitäten wie Klettern, und Fußball spielen. Mit GPS Geräten machten sich einige NaturFreunde auf den Weg und suchten die Geocaches der Umgebung ab – meist erfolgreich.
Auch eine alte Tradition wurde auf dem Seminar mit neuem Leben gefüllt: Lukas Nikolaisen organisierte eine soziale Wanderung zum Thema „Arbeit in der heutigen Gesellschaft“, die die Teilnehmer sehr beeindruckte. Abwechselnd wurde gewandert, diskutiert, gemeinsam gelesen, in Stille gelaufen.

Ebenfalls für Stimmung sorgte das abwechslungsreiche Abendgrogramm: Mal bei Lagerfeuer, mal bei nächtlichem Spiel im finsteren Wald, mal bei Karaoke und zum Schluss bei einer großen Abschlussparty blieben die Nächte kurz. Die Bar der NFJ Baden war auch jede Nacht lang geöffnet...

Schade dass das Bundestreffen schon so schnell vorüber war. Mit frischen Freundschaften, neuen Kontakten und dem Wunsch, dass es bald ein weiteres Bundestreffen gibt, fuhren alle frohgemut nach Hause – natürlich mit dem Ökostrom der deutschen Bahn ;)

Frauke Gehrau und Jannis Pfendtner

Oktober 2013

Trickfilmkiste

Mein zweites Seminar bei der NaturFreundeJugend Brandenburg seit Beginn meines Freiwilligen Ökologischen Jahres war ein Trickfilmwochenende. Alexander Helbing mit seinem Trickfilmmobil und wir, 14 Teilnehmer von 8 – 17 Jahren trafen uns dazu im katholischen Pfadfinderhaus Sankt Georg in Michendorf. Ich war gespannt, was mich erwarten würde. Einige von unseren jüngeren Teilnehmern kannte ich schon, mit den anderen kam man durch die Kennlernspiele schnell in Kontakt.

Noch am ersten Abend wurde nach einer kleinen Einführung die Gruppenaufteilung vorgenommen und die Kinder starteten damit, ihre Ideen zum vorgegebenen Thema „Natur und Umwelt“ in einem Storyboard (Szenenbuch) zusammen aufzuschreiben.

Am Samstagmorgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, begannen die Kinder mit dem Anfertigen ihrer Kulissen. Es war hübsch mit anzusehen, was die Kinder ohne Hilfe von mir – die ich ihnen mehrfach angeboten habe – auf die Beine stellten. Für die Kulissen standen Papier, Pappe, Farben, jede Menge Legofiguren und ähnliches zur Verfügung.

Für die Kinder, wie auch für mich, war es interessant mit Kamera und Computer an den Trickfilmen zu arbeiten. Unser für das Thema beauftragte Referent, Alex Helbing hat das meiner Meinung nach super gemacht! Nur weiterzuempfehlen.

Das Kulissen basteln und Schießen der Fotos jeder einzelnen Szene, die dann später zu einem etwa nur einmüntigen Film zusammengefügt wurden, erwies sich als ziemlich zeitaufwendig. Bis zum Schluss am Sonntag Mittag haben die Kinder jedoch sehr gut mitgearbeitet, sodass alle Projekte, vor der Premiere mit den Elternteilen fertig gestellt werden konnten.

Insgesamt sind wirklich gute und lustige Filme zu den Themen „Schutz des Regenwaldes“ und „Antiatomkraft“ entstanden, zusätzlich schufen unsere beiden Jugendlichen Frauke und Jasmin einen NFJ Trailer für den Abspann , eine tolle Werbung für uns! Wir, als die NFJ Brandenburg, sind sehr zufrieden gewesen. Gerne zeigen wir diese Filme auf unserer Landesverbandsversammlung im März.

Nils Plückelmann

Felsenklettern im Biehlatal

Die Naturfreunde, ein paar Familien und ich waren im letzten Seminar im Biehlatal auf den Felsen klettern. Am Freitag kamen wir zum Abendbrot an. Noch an diesem Tag erkundeten wir unsere Herberge im Bahratal die djo-Bildungsstätte Spukschloss. Danach haben wir die Sachen ausgepackt und die Betten bezogen.

Maik, der Kletterprofi in unserer Gruppe hat uns noch die Knoten erklärt und wir haben dann noch Kennenlernspiele gespielt. Alle unter 16 mussten dann ins Bett und schliefen ein.

Am nächsten Tag war um 8:30 Uhr Frühstück und um 10:00 Uhr ging es dann los zu den Johanneswachtfelsen. Elisabeth hat uns erklärt, wie man den Gurt anlegt und Enrico hat uns die Sicherung gezeigt. Nach langen Vorbereitungen sind wir dann geklettert, jeder wie er konnte. Es waren nämlich welche da, die schon mehrere Jahre dabei waren. ich war zwar auch das 3. Jahr da, trotzdem bin ich auf die leichten Felsen geklettert. Es hat Spaß gemacht und es war anstrengend, aber es war ein supertolles Gefühl oben zu sein.

Auf einmal fing es zu regnen an und wir mussten wieder zurück. Im Spukschloss haben wir noch Spiele gespielt, wie Werwolf, Händeklopfspiel und Chaosspiel. Es war ein lustiger Abend.

Am Sonntag haben wir Sachen gepackt und gefrühstückt und sind in das Felsenlabyrinth gefahren. Dort sind wir auf den Felsen geklettert, unter Felsen durch gekrochen und durch enge Felsspalten gelaufen. Das war das Beste vom ganzen Wochenende. Dann fuhren alle nach Hause und packten noch gute Freunde und tolle Erinnerungen ein. Es war ein supertolles Wochenende!!
- Linda Scheindel (12 Jahre)

P.S. Ein großes Danke an Karla, Elisabeth und Enrico von Kontakt-Natur für den spannenden Klettertag
Vielen Dank an Linda!

Mai 2012

MädchenAktiv! für die Umwelt - Auf nach Buhnenwerder! Nieder mit der Traubenkirsche!

Mädchen aktiv für die Umwelt! 20.04. - 22.04. 2012

Dieses Wochenende sollte der Knaller werden.

Mit gepackten Koffern trafen wir uns am Bahnhof, um nach Brandenburg zu fahren, wo wir die Insel Buhnenwerder retten wollten.

In Brandenburg angekommen bezogen wir, zwölf Mädchen und drei Teamer, die Bungalowanlage, weit ab von der Stadt, mitten im Wald. Von dort aus war es auch nicht weit bis zum Krugpark, wo wir uns jeden Tag aufhielten, kochten und aßen.

Am ersten Tag lernten wir diesen Park erst mal, mit einer tollen Rallye, kennen. Wir spielten Geschicklichkeits - und Teamspiele, lernten die Tiere kennen, die dort gepflegt werden und konnten einen Waschbären mit Nüssen füttern, welche er uns gierig aus der Hand nahm. Am Abend kochten wir alle zusammen die „Wilde Küche“.

In drei Gängen konnten wir kosten wie man mit einfachen Mitteln ein tolles Menü zaubert.

Am Abend fielen alle in ihre Betten, um am nächsten Morgen zeitig aufzustehen, denn es sollte nach Buhnenwerder gehen.

Nach einem leckeren Frühstück, standen wir dann endlich am Steg und warteten auf unser kleines Boot, was uns auf die Insel bringen sollte.

Auf der Insel angekommen, waren wir doch überrascht, wie schön und unberührt es hier war. Voller Tatendrang liefen wir zu der Hütte, von der wir los zogen um Bäume zu fällen, Müll zu sammeln und Schilder zu streichen.

An dem Platz, wo die wuchernde Traubenkirsche noch nicht vernichtet wurde, waren wir alle entsetzt wie viel Platz dieser Parasit einnahm und fingen gleich an zu graben, zu ziehen und zu hacken. Mit jedem Baum der fiel stieg die Hoffnung und tatsächlich schafften wir eine Lichtung die frei war von Traubenkirschen. Gern hätten wir noch weiter gemacht, aber nach einem Rundgang über die Insel, wobei wir die einzigartige Flora und Fauna sahen, wie z.B. die Kuhschelle, ging es schon wieder zurück aufs Festland. Nach diesem Erlebnis kam das, was auf keinem Mädchenseminar fehlen darf, Shoppen.

Nach dem wir uns Brandenburger Souvenirs gekauft haben, gab es am Abend zum Ausklang des Tages einen Film mit verschiedenstem selbst gemachtem Popcorn. Mit einer Nachtwanderung ging es wieder in die Bungalows wo wir alle, stolz auf uns, einschliefen.

Der letzte Tag hatte auch noch zwei Events. Einmal das Pizzabacken mit einem Pizzabäcker und dann konnten wir die Meerschweinchen streicheln.

Das Pizzabacken war, mit dieser professionellen Hilfe, nicht schwer und das Ergebnis war lecker.

Nach diesem Mahl war es auch schon fast Zeit für den Abschied.

Wir bedankten uns noch beim Krugpark und nach einer kurzen Feedbackrunde ging es los zum Bus.

Auf der Rückfahrt wurde uns noch mal bewusst was für ein tolles Wochenende wir hatten, auf dem es nie langweilig war und wie viel wir gelernt haben.

Jorinde Rösch, April 2012

Selbstverteidigungsworkshop - "Deeskalation geht vor!"

Jedes Opfer einer Gewalttat ist ein Opfer zuviel. Doch wo fängt Gewalt an? Und wie kann man sich auch und gerade im Alltag schützen? - Gemeinsam mit Jugendlichen stellte sich die Naturfreundejugend Brandenburg diese Frage. Antworten fanden alle auf dem "Selbstverteidigungsseminar", welches von der NFJ im März veranstaltet wurde.

Mit der handfesten Unterstützung unserer beiden Referenten Birgit Halberstadt und Thomas Wruck konnten wir zusammen Formen von Gewalt ausmachen und Methoden diskutieren, mit denen man Konfliktsituation ohne den Einsatz von Gewalt meistert. Die Workshops wurden geschlechtlich getrennt durchgeführt, damit sich sowohl Jungen und Mädchen völlig auf ihre subjektive Ansicht von Gewalt konzentrieren und darüber austauschen konnten. Wie man sich schnell aus bedrohlichen Situationen befreit, konnten die beiden Referenten mit Techniken aus Wendo (Birgit) und JiuJitsu (Thomas) beispielhaft erklären.

Zwei der Teilnehmer, die Geschwister Mathis (12 J.) und Frauke (16J.) , haben sich nach dem Seminar interviewt und ihre Meinungen ausgetauscht:

M: Wie hat es dir insgesamt gefallen?

F: Ich fand die Atmosphäre super. Es war gut, dass Jungen und Mädchen während des Seminars voneinander getrennt waren, denn so gab uns das die Möglichkeit, auch sexuelle Übergriffe zu besprechen und auf geschlechtsspezische Themen einzugehen. Schließlich werden wir Mädchen anders "dumm angemacht" als Jungen. Abends waren alle wieder zusammen. Ich habe mich mit allen super verstanden

Was hast du in der Gruppe der Jungen gelernt?

M: Ich habe gelernt, wie man sich aus einem Griff befreit und wie man die Situation vermeidet, erst recht angegriffen zu werden.

Warum dürft ihr Mädchen uns die Techniken, die ihr gelernt habt, nicht zeigen?

F: Wenn wir euch Jungen und Männern unsere Technik zeigen, könnte es sein, das irgendwann ein Gewalttäter sich Handgriffe ausdenkt, bei denen unsere Abwehr. die wir gelernt haben, nutzlos sind.

Worüber habt ihr geredet und welche Griffe habt ihr geübt?

M: Geredet haben wir über Selbstverteidigung, was wir darunter verstehen und wann sie anfängt, nämlich schon dann, wenn man schaut, welche Disko am sichersten ist.
Der beste Griff meiner Meinung nach ist der Z-Griff. Wenn einer dir die Hand auf die Brust legt bringst du den Arm des anderen in die Form eines Zs und drückst ihn herunter. Wir haben das gegenseitig bei uns ausprobiert, das tut ganz schön weh!

Was war für dich das Highligh des Seminars?

F: Wir durften ein Brett zerschlagen! Unsere Referendarin hat uns massive Bretter mitgebracht und wir durften sie durchhauen, damit wir erkennen, wie stark wir sein können, wenn wir uns trauen und unsere Angst überwinden. Ich war eine der wenigen, die es nicht auf Anhieb geschafft hat und war überrascht, dass es tatsächlich möglich ist. Das Durchschlagen tut nicht weh, aber das Draufschlagen ist nicht ganz schmerzfrei.

Was fandest du besonders cool am Seminar?

M: Dass ich mit meinen Freunden zusammen sein konnte und dass wir unsere Kraft an den anderen auslassen konnten ohne Ärger zu bekommen, aber auch ohne, dass jemand ernshaft verletzt wurde.

Frauke und Mathis Gerau, März 2012

Fotoworkshop "Natur mit einem Klick"

Schnappschüsse per Handycamera – so entstehen heutzutage wohl die meisten Fotos. Aber dass es für ein gutes Foto mehr braucht, z.B. auf Licht- und Bildaufbau zu achten, dass lernten die Teilnehmer des Fotoworkshops der NFJ Brandenburg unter Anleitung der Fotografin Simone Ahrend in der Ökolaube Potsdam.
Bevor es aber richtig losging, erfuhren die Jugendlichen in einem Vortrag von Burkhard Teichert, wie die Betretungspflichten und -rechte  in der Natur sind. Zum einen sollten einem Fotojäger z.B. die Brutzeiten der Vögel bekannt sein, anderenseits darf einem auf Privatwegen der freie Zugang zur Natur nicht versperrt werden. So wurde dann anhand von konkreten Beispielen der Bogen geschlagen wie es vom „Berg Frei“ aus den Anfängen der  Wanderbewegung zum Brandenburgischen Naturfreunde Gruß „UFER FREI“  kam.

Am Samstagvormittag startete die Fotografin zunächst mit Wahrnehmungsübungen und für die Interessierten mit einem technischen „Input“ über die vielen Funktionen einer guten Kamera.
Nach einem leckeren Mittagessen, welches über einen offenen Feuer bereitet wurde, ging es dann endlich auf Fotopirsch. Einige entwickelten anhand von Naturfototgrafien eine „Tatort“ -Serie, andere verschlug es in die Umgebung, um zu zeigen, wie Natur und Technik in ein Bild passen. Alle probierten sich am Porträtieren aus.
Abends wurden in einer Diaschau die entstandenen Fotos bestaunt. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Spontan wurde am nächsten Morgen eine Idee umgesetzt: Die Fotografen bzw. Fotomodels ließen sich ihr Bild per Beamer auf das Gesicht projizieren und fotografierten sich nochmal. Allen hat es sehr viel Spaß gemacht und wären gern noch länger geblieben. Eine  Forstsetzung sollte es unbedingt geben.

Frauke Gehrau
September 2011

Sport-Aktiv-Woche vom 11.-15.10.

In der ersten Ferienwoche waren wir in dem Bildungshotel Blossin und haben in Kooperation mit der NaturfreundenJugend Brandenburg – organisiert von Grit Gehrau – eine Feriensportwoche erlebt. Auf die Frage nach dem schönsten Erlebnis antworteten die 7 – 13-jährigen sehr unterschiedlich: Einige fanden die Nachtwanderung, andere das Basketball- oder Tischtennisspielen, andere den Orientierungslauf mit GPS und Schatzsuche, andere das Indoor-Klettern oder den Inliner Kurs von Jana Pählich oder die Spielabende bei Activity oder Mord im Dunkeln oder die Erkundung des „Blinden-Parcours“ am schönsten. Die Turner-/innen der Wettkampfgruppe der Jungen und Mädchen trainierten täglich in der Mehrzweckhalle. Schwerpunkt des Turn-Trainings war die Erlernung des Flick-Flacks.

Birgit Brix,
RSV Teltow

Eine große Familie auf der Lovis

Am Sonntag, den 15.8.2010, trafen alle Mitsegler in Greifswald ein, um die erste Nacht an Bord der LOVIS zu verbringen. Wir waren 24 Segelinteressierte nebst einer 3-Mann-Crew.

Da das Schlafen in den Kojen anfangs nun einmal für uns Landratten sehr gewöhnungsbedürftig ist, waren viele von uns am nächsten Morgen doch recht „geschlaucht“.

Nach einem ausgiebigen Frühstück und der Gruppenaufteilung in Piek, Klau, Vorsegel und Besansegel, welches auch die Gruppen für die jeweilige Arbeit an Bord bezügl. kochen und putzen war, ging die Segeltour dann los.

Den einzelnen Gruppen wurde ihre Aufgabe von der Crew um Nadja, Ole und Jorg während des Segelns erklärt z.B. wie man die Seemansknoten macht und vor allen Dingen wie die 5 Segel gehisst, bedient und die Seile ordentlich „aufgehängt“ werden. Denn nach jeder Segeltour werden die Segel natürlich wieder eingeholt und eingepackt.

Von Greifswald segelten wir zunächst hinaus in den Greifswalder Bodden. Wie die nächsten Tage auf diesem Schiff stärkten wir uns zur Mittagszeit mit Stullen, Gemüse, Tee und Kaffee. Am ersten Abend kamen wir in Gager, einem kleinen Hafen auf der Insel Rügen, an. Zunächst gab es dann eine warme Mahlzeit und danach wurde in Gruppen die kleine Insel besichtigt. Zum Glück gab es dort eine Dusche, die wir dann auch gerne benutzten.

Die zweite Nacht an Bord war schon etwas besser, da wir uns schon einigermaßen an die Kojen gewöhnt hatten. 2-3 ,,Seemänner“ suchten dann ihr Glück auf dem Boden des Salons, wo sie die nächsten Nächte dann ebenfalls schliefen.

Am zweiten Tag schipperten wir nach dem Frühstück wieder gleich los. Diesmal führte uns der Wind nach Sassnitz. Vom Wasser aus konnten wir Prora sehen, sowie die Kreidefelsen bewundern, aber leider nur aus der Ferne. Das Wetter war wunderschön, aber leider hatten wir an diesem Tag auf dem Meer eine starke Flaute, so dass wir uns gar nicht oder nur langsam auf Wasser fortbewegten. Zumindest konnten wir auf Deck das wunderschöne Wetter genießen und faulenzen.

Irgendwie erreichten wir, mit Motorkraft, dann doch noch Sassnitz, wo wir auf Wunsch einiger abends essen gingen.

Am nächsten Morgen ging es weiter zur kleinen Vogelinsel „Der Ruden“. Das Wetter hatte sich geändert und es wurde recht stürmisch auf See (Windstärke 5), aber dafür segelten wir mit 7-8 Knoten übers Wasser. Das Segelschiff hatte ordentliche Schräglage dazu der starke Wind und Regen, das konnte nun wirklich nicht jeder gut verkraften.

Zum Glück hatte sich die/der eine oder andere mit Ingwer oder Reisetabletten/Kaugummis versorgt. Auf jeden Fall ernährten sich einige von uns an diesem Tag vorwiegend von trockenem Brot, Zwieback und Salzgebäck, aber eine tolle Erfahrung war es trotzdem. Andere wiederum hatten überhaupt keine Probleme. Jeanette Rassmann war mit ihrer Gruppe mittags in der Kombüse eingeteilt. Mit was für einer Ruhe sie uns mit Tee und anderen Dingen versorgt und wie sie da unten den Wellengang und die Schräglage unter Deck ausgehalten hatte, war schon bewundernswert.

Als wir dann gegen Abend glücklich auf der kleinen Insel ankamen, hatte sich das Wetter etwas beruhigt und einige von uns konnten sogar im Bodden baden gehen. Nach dem Abendessen unternahmen wir einen Ausflug auf der Insel und am nächsten Morgen haben wir uns noch das kleine Informationszentrum über den Ruden angeschaut.

Unsere nächste Etappe führte uns nach Lauterbach auf Rügen, einem kleinen Yachthafen, wo wir wieder duschen konnten. Die Tour mit dem Schiff dorthin war wirklich einmalig, absolutes Segelwetter: Windstärke 5, Segelschiff bei 7 Knoten wieder in Schräglage und strahlender Sonnenschein. Das ließ so jedes Seglerherz hochschlagen und das haben wir alle wirklich sehr genossen.

In Lauterbach war es dann unser letzter Abend und wir konnten bei wunderschönem Wetter noch zum Abschied grillen und abends an Deck einen kleinen Abschied feiern.

Am letzten Morgen, den 20.8.10, ging es zurück nach Greifswald. Es war zwar nicht mehr so windig und sonnig, aber trocken und die Sonne kam doch immer mal wieder raus. Wir kamen pünktlich an und verließen dann die LOVIS wieder in einem sauberen und ordentlichen Zustand, da wir als Mannschaft in Gruppen aufgeteilt noch das komplette Schiff (Kajüten, Kojen, Salin, Kombüse, Deck, Toiletten ect.) geputzt haben.

Als Fazit kann ich sagen, dass es wirklich ein toller Abenteuerurlaub war. Es war schon interessant auf einem Segelschiff als Mannschaft zu arbeiten, sowohl auf Deck als auch in der Kombüse unter Deck. Das Wetter zeigte sich von allen Seiten, ob Flaute, kleiner Sturm, Wind, Regen und Sonnenschein. Zum Glück hatten wir alle die richtige Ausrüstung dabei.

Natürlich darf man den Spaßfaktor an der ganzen Sache nicht vergessen. Man lernt unterschiedliche Leute kennen und wundert sich sehr über manche Eigenarten. Es war manchmal schon recht lustig und im Nachhinein, wenn ich mit meinen Eltern über das eine oder andere rede, wie es auf der LOVIS war, kommen wir aus dem Lachen nicht mehr heraus.

Ich fand, es war eine tolle Truppe und die eine oder andere Familie hat vielleicht neue Bekanntschaften gemacht. Trotzdem sind manche bestimmt froh gewesen, dass sie die Koje wieder mit dem Bett tauschen konnten.

Ich würde gerne wieder so eine Segeltour machen und mich freuen, wenn so etwas noch einmal angeboten wird.
Auf jeden Fall freue ich mich schon, wenn wir ein Wiedersehenstreffen machen.

Eure Nora und Jeanette Timmer.
August 2010

Kleine Segelkunde:

Lovis: aus einem ehemaligen Dampfschiff umgebautes Segelschiff nach dem Vorbild des nahezu baugleichen Frachtloggers Wilhelm Lühring.

Piek, Klau: Hauptsegel

Besansegel: hinterstes Segel

Knoten: 1 Seemeile/h = 1,852 km/h

Eine große Familie auf der Lovis (Teil 2)

Die 24 Landratten von anderthalb bis über 50 Jahre wussten nicht, worauf sie sich einließen, als sie am Sonntag, dem 15.08.2010 die Lovis im Greifswalder Hafen bestiegen. Sie hatten (fast) alle noch nie ein Segelschiff betreten. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Nach einer gewitterschwülen Nacht im Hafen, bei der wohl kein Teilnehmer in den engen Kojen gut geschlafen hat, setzte man auf der Lovis am Montagmorgen die Segel. Begleitet wurde die Mannschaft von einer 3 köpfigen Crew, die das Boot steuerte und die anwies, wie die Segel zu setzen oder einzuholen sind. Abends in Gager (auf Rügen) angekommen, betrachteten auf einer Anhöhe alle den herrlichen Sonnenuntergang, nur um sich anschließend vor Millionen von ausgehungerten Mücken zu retten.

Am nächsten Tag ging es nach Sassnitz. Noch war das Wetter, bis auf ein paar Regenschauer, schön und die Fahrt erholsam gewesen. Nachdem Frauke (15) und Niklas (14) nach der Ankunft im Sassnitzer Hafen nach immerhin 2 Stunden alleine ohne Hilfe der Crew den Außenklver eingepackt hatten (sehr zur Freude von Seemann Ole, der es ihnen zuvor gezeigt hatte und sehr zu ihrem eigenen Stolz), leerte die gesamte Mannschaft ausgehungert die Vorratskammer eines örtlichen Restaurants.

Am Mittwoch steuerte die Lovis den Ruden an, eine kleine Insel zwischen Rgen und Usedom. An diesem Tag erlebte die Mannschaft Windstärke 5, das Segelschiff hat eine starke Neigung, die Wellen schlagen fast über Bord, der Bereitung des Mittagsimbisses wird zur Akrobatik, denn gerade gibt es nicht. Und was bisher noch nicht passierte: Es grassierte die Seekrankheit! Aber alle überlebten, kein Мann über Bord-Ruf schallte über Deck und auf dem Ruden angekommen, wagten sich einige gleich in die kalten Fluten der Ostsee. Die gesamte Insel, die komplett unter Naturschutz steht -wurde besichtigt (eine Wanderung von 10 min). Am nächsten Morgen können Hunderte von weißen Schwänen und Tausende von schwarzen Komoranen von einem Beobachtungsturm aus in relativer Nähe beobachtet werden.

Am vorletzten Tag nahm das Segelschiff Kurs auf Lauterbach. Die Fahrt verlief wunderbar und abends genoss man den Nudelsalat von Birgit und Köstlichkeiten vom Grill.

Das die Fahrt am nächsten Tag schon zu Ende ging, stimmte viele traurig. Sie hatten sich von Landratten in ostseefeste Seeratten verwandelt. Aber einmal ist keinmal: Nächstes Jahr werden die Segel-setzen-Kenntnisse zusammen mit dem Wind um die Nase wieder aufgefrischt!

Außenklver: vorderstes Vorsegel

Frauke Gehrau, August 2010

Gipfelstürmer - Klettern mit der NFJ

Spukschloss Bahratal – ein kleines Fleckchen Erde südlich der Sächsischen Schweiz, 2km von der tschechischen Grenze entfernt – also am Ende der Welt. Aber 24 Menschen trauten sich vom 11.-13.06.2010 hierher um für ein Wochenende die Gegend unsicher zu machen: Sie wollten den Zauberberg (heißt tatsächlich so) kletternd bezwingen.

Unter den Bergbezwingern war auch der 18-jährige Daniel, der zum ersten Mal mitfuhr. Ob er Angst vor dem mehr als 10m hohen Kletterfelsen habe? Ja, die habe er gehabt, aber er habe sie überwunden.

Am Ende des Tages waren alle 24 Männer, Frauen und Kinder mindestens einmal (mit Seilen gut gesichert) und unter der fachmännischen Anleitung von Enrico und Elisabeth den Berg hochgekraxelt. Auch die, die sich zuerst nicht trauten, wie Daniel z.B.

Bis dahin spielte auch das Wetter mit, dann – genug geklettert – fing es an zu regnen.

Zurück im Spukschloss gab es ein Festessen und alle hungrigen Mäuler wurden mit Leckerbissen vom Grill und vom Buffet gestopft.

Der Fernseher lud zum gucken und das Lagerfeuer zum sitzen ein. Eine schwere Entscheidung, die trotz des anstrengenden Tages gemeistert wurde.

Daniel ist glücklich. Er hat neue Freunde gefunden, doch schon am nächsten Tag steht leider der Abschied vor der Tür. Die Trauer ist groß und es hagelt Umarmungen, aber Daniel hat schon beschlossen, dass er nächstes Mal wieder mitkommen wird.

Frauke Gehrau, Juni 2010

„Vorhang auf“ - Theaterworkshop der NFJ

Vom 25. -27. Juni trafen sich 10 Kinder und Jugendliche im Inselparadies Petzow, um unter der Regie der theatererfahrenen NaturFreundin Yvone Kase kleine Theaterstücke rund um das Thema Natur und „Naturfreunde“ einzuüben. Es begann alles am Freitag mit lockeren Sprechübungen und kleinen Spielen: Flüstern, Schreien, kleine Alltags-Szenen darstellen...

Zum „Theatern“ am Samstag war es dann nur noch ein kleiner Schritt. Unbeirrbar, trotz der sommerlichen Wärme entwickelten die Kinder bis zum späten Abend nach Minimalvorgaben von Yvonne besinnliche wie heitere Stücke, in denen es sich um den Schutz und der Liebe zur Natur drehte. Zwischendurch gab es immer mal wieder eine schnelle erfrischende Abkühlung an der nahe gelegenen Badestelle.

Am Sonntag ging es gleich nach dem Frühstück zur Generalprobe auf die nostalgische Freibühne des Inselparadieses. Dann startete unter dem motivierenden Beifall der anwesenden Eltern und einer Kindergruppe aus Thüringen, die hier eine Ferienwoche verbringen, die Uraufführung. Sie endete mit begeistertem Beifall und Zugaberufen.

Am 18.09. treten unsere jungen Schauspieler im "Haus der Natur" in Potsdam ein zweites Mal auf: zur diesjährigen 20-Jahr-Feier der Naturfreunde Brandenburg e.V., Gäste sind gern gesehen!

Grit Gehrau, Juni 2010

Abenteuer auf dem Reiterhof - Interview

F: Hallo Mathis!

M: Hallo.

F: Du hast also beim Reiterseminar der NFJ mitgemacht?

M: Na klar!

F: Es ist ziemlich ungewöhnlich, dass ein Junge irgendwo mitmacht, wo „reiten“ drauf steht.

M:Wie kommst du darauf?! Reiten ist auch ein Jungensport!

F: Okay, es hat dir also Spaß gemacht? D.h. irgendwas hat dir auch nicht Spaß gemacht?

M: Ja.

F: Was denn?

M: Ich musste mit Mädchen in einem Zimmer schlafen.

F: Du möchtest also, dass beim nächsten Mal mehr Jungen mitkommen?

M: Ja.

F: Womit, glaubst du, könnte man Jungen überzeugen mitzukommen?
M: Man könnte sie damit überzeugen, dass man da Fußball spielen kann und auch sonst sehr viel Sport machen kann. Also Spaß und Action.

F: Was auch immer wichtig ist: Hat das Essen gut geschmeckt?

M: Ja, war richtig lecker.

F: Seid ihr nur geritten oder habt ihr auch andere Sachen gemacht?

F: Nein, wir waren auch auf einem Abenteuerspielplatz und hatten viel Freizeit.

F: Und was hast du in deiner Freizeit gemacht?

M: Sehr viel gelesen und sehr viel Mädchen geärgert [grinst.]

F: Magst du Pferde eigentlich?

M: Kommt drauf an. Eher die Ungezähmten, die sind wild und unberechenbar. Die Alten sind ja Schulpferde. Die sind ruhig und wissen schon wie's geht.

F: Aber es wäre doch sehr gefährlich dann auf den wilden zu reiten?

M: Wir sind auf den zahmen geritten. Und beim voltigieren ist das Pferd ja an der Leine. Bei den Ponyspielen, da hatten wie die unberechenbaren, das hat mir gefallen.

F: Würdest du noch mal mitfahren?

M: Auf jeden Fall, wenn wir wieder auf diesen Reiterhof fahren.

F: Vielen Dank für das Interview!

M: Gern geschehen!

Frauke Gehrau, April 2010

Inselabenteuer Buhnenwerder

Am 17.04., einem sonnigen Frühlingstag unterstützten wir diesmal mit viel Frauenpower die Brandenburger Ortsgruppe bei einem Arbeitseinsatz auf der Insel Buhnenwerder. Im Kampf gegen die Traubenkirsche, die dort nicht hingehört, halfen sogar die Kleinsten. Nach dem Arbeitseinsatz ging es für uns 4 Frauen zum Anbaden und zum Schluss gab es wieder einen Inselrundgang, bei dem Michael allen spannend über das Fressen und Gefressen werden von verschiedenen im Sand lebenden Wespenarten berichtete.

Vielen Dank an Michael Weggen und Christina Bauch für die hervorragende Organisation und die herzliche Aufnahme durch alle beteiligten Brandenburger.

Alma, Yvonne, Frauke, Uwe und Grit
April 2010

Landesjugendkonferenz 2010 im Haus der Natur

Am Samstag, dem 23.01 fand unsere Landesjugendkonferenz, erstmals im Haus der Natur, mit 18 Teilnehmern statt. Neben der Wahl der Leitung (nun bestehend aus Elisa Nomilner, Juliane Baumgart und Saskia Aberle) fanden auch kleine Workshops statt, in denen sich die Teilnehmer der Konferenz an einigen Leitungsarbeiten ausprobieren konnten. Z.B. „Organisiere den Ablauf eines Wochendseminares aus dem Programm 2010“. Für die notwendige Unterstützung der Leitungsarbeit wurde eindringlich geworben. Außerdem wurde unter Tränen und Umarmungen die (nun) ehemalige Geschäftsführerin Christa Mahler verabschiedet und mit viel selbstgebackenen Kuchen Grit Gehrau als neue begrüßt. Nach der Vorstellung des Jahresprogrammes 2010 nahm die neue Leitung ihre die Arbeit auf.
 

Frauke Gehrau, Januar 2010

2008 - Bericht von der Kostümwerkstatt

Die NaturFreundeJugend Brandenburg veranstaltete vom 22. bis 24.02.2008 eine bunte Kostümwerkstatt in der Jugendherberge am Hölzernen See. Am ersten Abend stand natürlich erstmal das gegenseitige Kennen lernen auf dem Programm. Welches durch kleine Spiele natürlich gleich viel besser funktionierte.

Am Samstagmorgen klärten wir erstmal einige wichtigen Fragen zum Thema, wie zum Beispiel woher der Fasching eigentlich kommt und warum man sich verkleidet oder was der Unterschied zwischen Fasching und Karneval ist. Nach der geistigen Weiterbildung folgten dann endlich die Kostüme. Das Motto für dieses Jahr waren die 60er/70er-Jahre. Ich stellte mir nun die Frage: "Was zieh ich nur an?" Es wurde gebastelt, gekklebt, genäht und bemalte. Hauptsache bunt und flippig! Bis zum Abend hatte tatsächlich jeder sein eigenes "60er/70er-Jahre-Kostüm". Darunter waren Hippies, Discogänger aller "Seventy Night Fever" und Andere. Die Musik aus der Zeit durfte selbstverständlich auch nicht fehlen und bunt gemixte, alkoholfreie Cocktails hoben die Stimmung zusätzlich.

Wieder im Jahr 2008 angekommen, ging es am Sonntag dann nach dem Frühstück nach Hause. Alles in allem war es ein sehr schönes und witziges Wochenende. Ich freu mich schon sehr auf den nächsten Workshop zum Thema "Ist das Glas - halb voll oder halb leer - ?" vom 28.bis 30. März 2008 im Inselparadies Petzow.

Anonym, 2008

Workshopbericht "Gipfelstürmer"

Die NaturFreundeJugend Brandenburg hat es wieder einmal möglich gemacht…

Ein unvergessliches Wochenende liegt hinter uns. Gemeinsam war die NFJ Brandenburg vom 23.-25. Mai 2008 im schönen Elbsandsteingebirge zum actionreichen Kletterwochenende. Nach dem wir die erste Nacht in unserer schönen Jugendherberge im kleinen Örtchen Bahratal an der Tschechischen Grenze verbracht haben, ging es nach dem Frühstück, gut gestärkt an den ersten Felsen der Laasen Steine.

Dort hieß es dann erst einmal die Ausrüstung und sämtliche Verhaltensregeln kennenzulernen. Nachdem die gesamte Truppe den Felsen erklommen hatte, schrieben wir uns in das Gipfelbuch ein und genossen die wunderschöne Ausssicht in das Elbtal.

Dann wurde es nocheinmal richtig spannend! Das Abseilen war ein besonderer Spaß und gab uns das Gefühl fliegen zu können. Anschließend folgten weitere, anspruchsvolle Kletterrouten. Ein Bowlingabend rundete den sportlichen und aufregenden Tag ab.

Nach einer kleinen Spritztour hinter die Tschechische Grenze, machten wir uns am Sonntag, mit vielen schönen Eindrücken und ein wenig Muskelkater wieder auf den Heimweg. Wir freuen uns schon sehr auf den nächsten Workshop der NaturFreundeJugend Brandenburg, vom 20.-22. Juni zum Thema "Theater".

Elisa Nomilner, 2008

Erlebnisse beim Action Weekend

Vom 21. bis 23. September 2007 veranstaltete die NaturFreundeJugend Brandenburg in der Jugendbildungsstätte "Kurt Löwenstein" in Werftphul ein "Action Weekend".

Am Freitagabend wärmten wir uns schon einmal bei kleineren Spielen und Koordinationsübungen auf und alle machten sich mit einander bekannt. Am Samstag ging es dann erst so richtig zur Sachen. Wir begannen mit wichtigen "Aufwärmübungen" uns stimmten uns dank schönem Wetter mit einem Volleyballtunier auf dem Beachvolleyballfeld ein. Anschließend hieß es dann einen schwierigen Hindernissparkur zu bestreiten.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause folgte dann das Highlight – das Klettern.

An einer etwa 10 m hohen Hauswand, bestückt mit verschiedenen, großen und kleinen Griffen, konnte sich erst einmal jeder mit dieser Sportart vertraut machen. Unter professioneller Anleitung lernten wir Grundlagen, Tipps und Tricks, sowie das verhindern von Gefahren und das Sichern.

Nach dem Abendessen wurde noch einmal ein Volleyballtunier unter der Abendsonne angestimmt und von anderen Teilnehmern eine Choreographie in der Stilrichtung HipHop/ Streetdance zusammengestellt.

Es war ein sehr erlebnisreiches und schönes Wochenende.

Sport Frei und Liebe Grüße

Elisa Nomilner, 2007

Workshopbericht "Herbstbasteln und Drachensteigen"

Drachen sollen fliegen und einige taten es auch!

Die NaturFreundeJugend Brandenburg waren vom 19.- 21. 10.2007 im Inselparadies Petzow und ließen Herbstwinde aufwehen. Begeisterte Kinder und Jugendliche bauten mit Waagenring und Drachenpapier ihre eigenen individuellen Drachen, bemalten sie und schenkten ihnen Leben. Am Abend wurde die Laubsäge aktiv und machte aus 6mm Holzplatten richtige Kunstwerke zum aufhängen und verschenken. Mit Spiel und Spaß wurde das Wochenende zum richtigen Highlight.

Bis zum nächsten Jahr!

Yvonne Kase, 2007

Seminar Selbstverteidigung und 1. Hilfe

Vom 24. bis zum 26. März 2006 veranstalteten die Natrfreundejugend Brandenburg auf Grund einer großen Nachfrage das nun schon zweite Seminar zum Thema 1. Hilfe und Selbstverteidigung. Dieses Mal in der Jugendbildungsstätte "Kurt Löwenstein bei Werftphul".

Unsere Programmpunkte, die Selbstverteidigung, die 1. Hilfe in Notsituationen und die Vorsichtsmaßnahmen im Falle eines Brandes wurden uns von einem Polizisten, einer Krankenschwester und einem aktiven Mitglied der freiwilligen Feuerwehr nahe gebracht.

Das hat allen viel Spaß gemacht, nicht zuletzt, weil unser Programm zum größten Teil an praktischen Übungen gebunden war und somit auch das eigene Erleben nicht zu kurz kam! So zm Beispiel die Selbstverteidigung, bei der uns einfache aber wirksame Griffe und Methoden beigebracht, um einer gewaltvollen Situation zu entgehen. An anderer Stelle hatten wir die Möglichkeit Notfallszenen nachzuspielen und gemeinsam, spielerisch das richtige Verhalten zu erlernen.

Ganz besonders positiv ist die Zusammenarbeit zwischen unseren jüngsten und unseren ältesten Teilnehmern zu erwähnen, da die Altersgruppen, bei einer Spanne von 8-22 Jahren dieses Mal ser weit auseinander gingen. Entgegen unseren Erwartungen war das jedoch gar kein Problem, denn das gemeinsame Interesse, die Grundlagen der 1. Hilfe und der Selbstverteidigung kennen zu lernen, schweißte uns zu einem wahrhaft spitzen Team zusammen.

Insgesamt ist zu sagen, dass ausnahmslos ALLE Teilhnehmer sehr zufrieden und nach eigenen Angaben auch etwas schlauer und selbstsicherer das Seminar verließen, was für uns sicherlich ein Anlass ist, dieses aktuelle und wichtige Thema auch im nächsten Jahr wieder eine Rolle spielen zu lassen.

Anonym, 2006

1. Brandenburgisch Polnischer Umweltworkshop

Nach langer Vorbereitung mit dem Landesverband, Behörden und den polnischen Partnern war es am 29. September 2006 endlich so weit; unsere Idee wurde umgesetzt. Gemeinsam mit polnischen Freunden wollten wir eine Landstraße im Lebuser Land bepflanzen, deren Baumreihen in den vergangenen Jahren dem Wind und der Säge zum Opfer fielen. Die deutschen Jugendlichen kamen mit dem Zug und dem Fahrrad, die polnischen mit einem Reisebus. Das "Beschnuppern" dauerte nicht lange. Mit Hilfe von Händen und Füßen kamen wir rasch in's Gespräch.

Unsere Polnischen Freunde hinterließen uns einen Brief mit folgenden Eindrücken:

"Ciezka podróz naprawde nas wykonczyla. Dodatkowo przerazila nas perspektywa spania na sianie. Powoli jednak wszystko zaczelo sie prostowac! Cala nasza klasa zauroczona byla róznymi zwierzetami: kozami, barankami, królikami, konmi i kucykami. Wreszcie przyjechala grupa mlodziezy z Niemiec. Z poczatku ciezko bylo nawiazac z nimi jakikolwiek kontakt- wiadomo wstyd, bariera jezykowa. Jednak juz pierwszego wieczoru mielismy mozliwosc zintegrowania sie z naszymi nowymi kompanami. Nastepnego dnia nie bylo juz tak kolorowo. Nie spodziewalismy sie, ze nasza praca bedzie tak ciezka i czasochlonna. Nie jedna dziewczyne ogarnal strach, gdy dostala do reki lopate. Mozemy równiez przyznac, ze nasi chlopcy dzielnie dorównywali w powierzonych im zadaniach doswiadczonym Niemcom. Na oslode, pod koniec ciezkiego dnia zagraniczni partnerzy zorganizowali ognisko, które zblizylo obydwie grupy, powoli przelamujac bariere jezykowa poprzez wspólne gry i zabawy. Kolejny dzien zostal urozmaicony splywem kajakowym. Nie spodziewalismy sie, ze wioslowanie moze nas tak wymeczyc!"

Zu Deutsch:

"Die lange Reise von Polen nach Deutschland machte uns müde, die Vorstellung auf Strohbetten zu schlafen machte uns Sorge. Aber es hat sich alles zum Guten gewandelt. Unsere ganze Klasse war von den Tieren begeistert, die dort auf dem Bauernhof lebten. Es gab Ziegen, Schafe, Kaninchen, Pferde und Ponys. Endlich kam dann die Gruppe aus Deutschland. Am Anfang war es schwer mit Ihnen zu kommunizieren, weil wir schüchtern waren und es Sprachbarieren gab. Aber schon am ersten Abend hatten wir die Möglichkeit uns unseren Freunden anzunähern. Am nächsten Tag war alles etwas schwerer. Wir hatten nicht erwartet, dass unsere Arbeit so viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Die Mädels haben Angst bekommen, als sie die Schaufeln sahen. Wir müssen sagen dass unsere Jungen den Deutschen ebenbürtig sind, obwohl die Deutschen schon Erfahrung mit dieser Arbeit hatten. Am Ende des Tages haben unsere ausländischen Partner ein Lagerfeuer organisiert, das unsere beiden Gruppen weiter verbunden hat. Durch gemeinsame Spiele konnten wir die Sprachbarriere brechen. Der nächste Tag war durch das Kajakfahren abwechslungsreicher geworden. Wir waren überrascht, dass das Paddeln so müde machen kann. "    

Das Ergebnis unserer Aktion kann sich sehen lassen. Von den dreißig Teilnehmern wurden zehn große Bäume und ca. dreißig Sträucher neu gepflanzt. Nicht zu vergessen sind allerdings auch etliche verbeulte Spaten, da der Boden äußerst hart war.

Nach der Arbeit gönnten wir uns ein buntes Abendprogramm mit kleinen Sprachkursen und musikalischen Einlagen. Wenn es am schönsten ist, sollte man aufhöhren und so war am 3. Oktober auch dieser Workshop zu Ende! Aber nicht diese Begegnung; wir wollen im Frühjahr 2007 weiter machen.

Yvonne Kase, 2006

Kurzbericht vom Back- und Bastelkurs im Dezember

Mein Name ist Vivien und ich habe den Kurs zusammen mit meinen besten Freundinnen unternommen. Mein Vater brachte uns nach Beeskow und dort zogen wir in ein wuderschönes Zimmer. Ich gebe zu, nach 10 Minuten sah das Zimmer nicht mehr ganz so wunderschön aus. Weiberalarm... . Damit niemand meckern konnte, schickten wir meinen Vater nach Hause. "Bis Sonntag, Papa! Tschau und grüß Mama!"

1. Abend: Nach dem Einzug in unser Zimmer machten wir ein Kennlernspiel. Das war ganz lustig und wir merkten auch , dass alle Leute von den NaturFreunden sehr nett sind. An diesem Abend hatten wir dann noch Küchendienst. Das war auch o.k..

2. Tag: Um die Herberge herum gab es viele Tiere. Wir haben uns die Tiere angeschaut und durften sogar die Frettchen streichel. Dann hieß es: "Ans Brot ran, fertig los!" Das Brot backen hat uns allen Spaß gemacht. Außerdem haben wir noch Plätzchen gebacken. Die waren sehr lecker. Nachmittags konnten wir noch Gelkerzen, Karten, Sterne und kleine Schachteln basteln. Auch die Serviettentechnik hat uns viel Spaß gemacht. Und dann kam das Beste!! Wir haben in meinen 11. Geburtstag hinein gefeiert.

3. Tag: Leider war unser Wochenendausflug nun zu Ende - SCHADE. Aber wir haben viele Andenken mit nach Hause genommen - Kerzen, Bilder, Karten, Plätzchen, Brot... Das wurde alles zu Hause bestaunt und natürlich gegessen.

Danke für das schöne Wochenende

Eure Vivien

P.S.: Beim nächstem Mal bin ich wieder dabei.

2006

Seminar Selbstverteidigung und 1. Hilfe

Vom 4. bis 6. November 2005 veranstaltete die Naturfreundejugend Brandendenburg ein Seminar zum Themae Selbstverteidigung und 1. Hilfe in Wandlitz. Hierbei lernten wir die wichtigsten Grundsätze und Techniken zur Erstversorgung verletzter Personen.

Unsere Seminarleiterin erklärte und zeigte uns die wichtigsten Punkte der ersten Hilfe wie z. B. die stabile Seitenlage, die Mund-zu-Mund-Beatmung und das Anbringen von Verbänden. Dabei war ihr Ziel, die Jugendlichen zu ermutigen, nie weg zusehen bei Unfällen und immer zu helfen wenn sie können.

Am Sonnabend übten wie vormittags Antiaggressionstraining und am Nachmittag wurde den 30 Teilnehmern die wichtigsten Griffe der Selbstverteidigung erklärt. Wir lernten, in nachgestellten Situationen, die richtigen Reaktionsweisen, welche vor allem Mädchen sehr wichtig waren.

Wir hatten alle sehr viel Spass und haffen, das unser nächstes Seminar mit dem Thema: Naturback-Workshop, vom 9 bis zum 11 Dezember im Jugendhof Beeskow, genauso erfolgreich wird!

Anonym, 2005