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Brandenburger Sandlatscher 4/2018 erschienen

© NaturFreunde Brandenburg

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Editorial:
Kaum ein Tropfen Regen und extreme Hitze, miserable Ernten und verheerende Waldbrände. Das diesjährige Wetter in Brandenburg verdeutlicht – die  Klimakrise hat begonnen. Brandenburg kann sich bei der Verantwortung für den Klimaschutz nicht wegducken. Auch unsere Landesregierung muss sich rasch von der fossilen Verbrennung verabschieden und sie durch Erneuerbare Energien ersetzen. Allerdings vermisse ich von der Landesregierung entsprechende Signale. Im Gegenteil: Mit einer Initiative im Bundesrat will  Brandenburg sogar die Windkraft blockieren.
Und vor dem Braunkohleausstieg warnt Ministerpräsident Woidke mit einem Erstarken der Klimaleugnerpartei AfD. So geht’s nicht. Die Menschen in der Lausitz brauchen einen klaren, zuverlässigen Zeitplan für den unabwendbaren Kohleausstieg und eine breite Unterstützung, um die Wirtschaftsstruktur mittelfristig und zukunftsfest umstellen zu können. Ideen dafür gibt es längst: Warum nicht mal eine Zukunftstechnologie mit Bundesmitteln in Schwarzheide ansiedeln? Oder eine Bundesbehördein Cottbus? Oder die Brandenburgische Technische Universität zu einem international renommierten  Wissenschaftsstandort ausbauen?
Neben solchen Symbolprojekten brauchen wir in Südbrandenburg natürlich Rückenwind für viele kleine Projekte, nicht zuletzt für einen naturnahen kleinteiligen Tourismus. Denn die Lausitz ist eine Reise wert.

 

Inhalt:

 - "Wir brauchen eine Verkehrswende"; Interview mit dem Braandenburgs Umwelt-Abteilungsleiter Axel Steffen

 - Müll ohne Ende

 - Kleinod statt Großprojekt

 - Diskussionsabend zu Kohlendioxid und Klima

 - Wanderung durch die Rauener Berge

 - Brandenburgerinnen und Brandenburger unter der Lupe

 - Nima

Brandenburger Sandlatcher 3/2018

© NaturFreunde Brandenburger Sandlatscher

Editorial: Wandern – modern seit 200 Jahren
Bis zum 16. September dieses Jahres lädt die Alte Nationalgalerie in Berlin zur  Sonderausstellung „Wanderlust“ ein. Sie zeigt Werke der Romantik, des Expressionismus bis hin zur klassischen Moderne.
Wandern wurde bereits seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts modern. Wandern war seitdem Sinnbild für Selbstbestimmung, Selbst- und Welterkenntnis. Es  ermöglichte die Besinnung auf die Natur. Aus Wanderern wurden Naturfreunde – unsere „Vorgänger“. Die Ausstellung zeigt Werke vieler bekannter Maler, wie  Caspar David Friedrich, Karl Friedrich Schinkel, Auguste Renoir, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Dix und Ernst Barlach.

 

Inhalt

- Auf zur naturkundlichen Schnitzeljagd
- Mate-Aktion
- Rückblick auf den Landeswandertag 2018
- Lust auf Lausitz
- Illegale Mülldeponie in Fürstenwalde
- NaturFreunde Botschafter unterwegs
- Termine von September bis November

 

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Brandenburger Sandlatscher 2/2018

© NaturFreunde Brandenburg

 

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EditorialEinsamkeit macht krank. Der Ulmer Hirnforscher und Psychater Professor  Manfred Spitzer hat diesen Zusammenhang anhand vieler Zahlenreihen in einer Studie in diesem Jahr nachgewiesen. Diese Einsamkeit greift neben vielen anderen Einfüssen auch die Stabilität unserer Gesellschaft an. „Ist der Mensch einsam, leidet die Demokratie“ titelte neulich die Frankfurter Allgemeine. Der Grund liegt auf der Hand: er fühlt sich nicht mehr in der Gesellschaft integriert. Der Soziologe Prof. Andreas Reckwitz aus Frankfurt (Oder) beschreibt in seinem neuesten, viel beachteten Buch „Gesellschaft der Singularitäten“ den Trend zum Streben, von Kindheit an, etwas Besonderes sein zu müssen.
Das funktioniert jedoch nicht ohne Verlust von gesellschaftlicher Einbettung und echten sozialen Netzwerken. Facebook und Chatrooms können definitiv nicht  aus der Einsamkeit führen.
Das ist kein spezifisch deutsches Problem. In Großbritannien gibt es mittlerweile sogar eine Ministerin, die sich um Sport und Zivilgesellschaft und ausdrücklich auch um das Phänomen Einsamkeit kümmert.
Wir NaturFreund*innen ticken anders. Seit unserer Gründung vor über hundert Jahren liegt der Zusammenhalt in unserer DNA. Wir wollen gemeinsam  wandern, über Politik diskutieren, für eine zukunftsfähige Welt kämpfen.
Die NaturFreunde Thüringen werben längst selbstbewusst für sich als Experten fürs Miteinander. Dieser Ansatz ist hochmodern. Für eine gesunde und stabile  Gesellschaft, für gesunde und stabile Menschen.

Ihr und Euer Rüdiger Herzog

 

Zum Inhalt:

- Interview mit dem Klimaexperten Dr. Ulf Rassmann
- Mädchen auf digitaler Schnitzeljagd
- Wir klopfen dem Landratsamt auf die Finger - Natur statt illegale Stege
- Baum des Jahres 2018 in Lychen
- Insel für alle - alle für die Insel
- Wanderrastplatz strahlt in neuem Glanz
- Unsere JuLeiCa-Ausbildung 2018
- Termine von Juni bis August

Brandenburger Sandlatscher 1/2018

© NaturFreunde Brandenburg

 

Inhalt:

- Interview mit dem Mobilitätsforscher Prof. Rammler

- Großdemo für Kleinbeuern

- Wie weiter im Genshagener Busch

- Der summende Apfelbaum - bald Geschichte?

- Hochwasser in Brandenburg

- Eindrücke vom Holz- und Schnitzworkshop

- Erfahrungsbericht der NFJ Brandenburg

- Termine März bis Mai 2018

 

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