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Ein Vormittag im Zeichen der Energiewende

Theater
© Regionalgruppe Ludwigsfelde-Teltow Fläming e.V.

 

Am 30.Mai 2015 besuchten Mitglieder der Ortsgruppe Ludwigsfelde Teltow-Fläming das „Zentrum für erneuerbare Energie Hermann Scheer“ in Eberswalde. Das Zentrum ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen. Unsere NaturFreundin Sonja Viebahn konnte Lothar Krüger vom Verein E.I.C.H.E. e.V., der das Zentrum ehrenamtlich betreibt, für eine Führung gewinnen.

 

© Regionalgruppe Ludwigsfelde-Teltow Fläming e.V.


Wir besichtigten die Dauerausstellung, in der man sich über Möglichkeiten des Einsatzes erneuerbarer Energien im Hausbau informieren kann. Dort stellen regionale Anbieter Konzepte für Photovoltaik, solare Warmwasserbereitung, Pelletheizungen u.a. vor.
Und wir lernten, dass man schicke und fahrtaugliche Fahrräder auch aus Holz bauen kann.
Das Zentrum selbst ist ein Null-Emmissionshaus mit einer Fassade aus in einem thermischen Verfahren behandelten Holz, Solarpanelen auf dem Dach und Erdwärmeheizung. Die Erdwärme wird hier nicht durch eine Tiefenbohrung gewonnen, sondern durch Speicherung von Sonnenwärme in Erdwärmekörben. Die Fenster sind dreifach verglast und die Ausrichtung nach Norden verhindert direkte Sonneneinstrahlung.

 

© Regionalgruppe Ludwigsfelde-Teltow Fläming e.V.


Das Gebäude ist mit LED-Lampen ausgestattet und verfügt über 3 Ebenen. Eine Ausstellungsebene, eine Vortrags-/Präsentationsebene und eine Ebene mit einer interaktiven Ausstellung zu Solar- und Wind- und Biomasseenergiegewinnung. Wir hatten eine angeregte Diskussion über Holznutzung und Windräder und versuchten uns in der Planung zum Aufstellen von Solarmodulen an einem Modell.
Es lohnt sich auf jeden Fall, das „Zentrum für erneuerbare Energien Hermann Scheer“ zu besuchen. Vielleicht könnten wir in dem dort angeschlossenen Wald-Solar-Heim einmal einen Workshop durchführen. Halten wir es mit dem verstorbenen „Solarpapst“ Hermann Scheer: „Niemand sollte mit eigenen Initiativen warten, bis andere zum Mitgehen bereit sind.“
Jeanette Rassmann