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04.07.2013
Von: Jeanette Rassman

Zwei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima

„Die Reaktorkatastrophe von Fukushima - Ökologische und soziale Folgen“


Fukushima Fahne

Foto: Jeanette Rassmann

 

Am 17.Juni dieses Jahres fand eine Veranstaltung zum Thema „Die Reaktorkatastrophe von Fukushima Ökologische und soziale Folgen“, gemeinsam organisiert von den NaturFreunden OG Ludwigsfelde Teltower
Land, dem alternativen Projektraum Königs Wusterhausen und dem Sozialforum in Königs Wusterhausen statt.

Unsere Gäste waren Chieko Shiina (Gruppe Frauen aus Fukushima gegen Atomkraftwerke), Nobuo Manabe (Internationales Arbeiter-Solidaritätskomitee von Doro-Chiba (IASK-DC)), Yosuke Oda, (Nationalkonferenz für den weltweiten sofortigen Stopp aller Atomkraftwerke (NAZEN)).

Es wurden Kurzfilme zu den aktuell in Japan laufenden Anti-Atomprotesten gezeigt und kommentiert. Wir erfuhren, das das Unglück langsam zu einem Umdenken in der japanischen Bevölkerung führt und die japanische Anti-Atombewegung langsam aber stetig wächst. So berichtete Nobuo Manabe vom Kampf der kleinen unabhängigen Eisenbahnergewerkschaft „Doro Chiba“, wodurch verhindert werden konnte, einen hoch radioaktiv kontaminierten Zug wieder in den Normalbetrieb zu übernehmen.


Chieko Shiina führte bis zur Reaktorkatastrophe einen Ökohof in der Region Fukushima, den sie aufgrund der Verstrahlung jedoch nicht mehr betreiben kann. Seitdem arbeitet sie in der Gruppe „Frauen aus
Fukushima gegen Atomkraftwerke“, die sie mitbegründet hat. Diese Initiative kämpft sowohl gegen Atomkraftwerke, als auch gegen Atomwaffen.

 

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